Maritime Logistics

Stiftungs-Professur an der Jacobs University läuft aus

Prof. Jens Froese

Engagiert, innovativ, kompetent: Seit 2008 ist Jens Froese Distinguished Professor of Maritime Logistics und Direktor der Arbeitsgruppe Maritime Logistics an der Jacobs University, ein Lehrstuhl der Kieserling Stiftung. Ende 2015 endet der Vertrag mit Herrn Prof. Froese programmgemäß. „Die Zusammenarbeit mit Jens Froese war über all die Jahre sehr erfolgreich. Er hat sowohl die Lehre als auch die Forschung im Bereich der maritimen Logistik kontinuierlich weiterentwickelt. In dem Zusammenhang ist es ihm gelungen, renommierte Förderprojekte der EU nach Bremen zu holen. Damit hat er sich auch um unseren Standort verdient gemacht. Wir danken Professor Froese für diese äußerst engagierte und erfolgreiche Arbeit“, sagt Dr. Klaus J. Starke, Vorsitzender der Kieserling Stiftung.

So koordinierte Jens Froese unter anderem das EU-Projekt Green EFFORTS („Green and effective Operations in Ports“). Ziel des Vorhabens war es zu erforschen, wie im Hafenumfeld Energie eingespart und zurück gewonnen werden kann, wie dort verstärkt regenerative Energien genutzt werden können und das Hafen- und Terminalpersonal aktiv am Klima- und Umweltschutz mitwirken kann. Acht Partner beteiligten sich an dem dem 3,2 Millionen Euro schweren Projekt. Ein anderes europäisches Projekt, das Froese leitete, war EU-PORTRAItS, das sich mit dem Personalbedarf in europäischen Häfen bis zum Jahr 2030 sowie der Entwicklung von Trainingsprogrammen für Hafenarbeiter beschäftigte.

Jens Froese, Inhaber eines Kapitän-Patents für Große Fahrt, begann seine akademische Karriere 1974 an der HAW Hamburg. Er war Visiting Professor an der World Maritime University (Malmö, Schweden), der Jimei Technical University (Xieman, China), International Copenhagen Business School (Dänemark) und weiteren international renommierten Hochschulen. Zudem gründete und leitete er als Professor für Maritime Logistik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) das Institute for Ship Operation, Sea Transport and Simulation (ISSUS), bevor er zur Jacobs University nach Bremen wechselte.

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