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3. BREMER KONFERENZ ZUM MARITIMEN RECHT

Der Forschungsverbund für Maritimes Recht in der Metropolregion Bremen - Oldenburg im Nordwesten wird am 26. und 27. November 2015 die 3. Bremer Konferenz zum Maritimen Recht durchführen. Wie schon bei den vergangenen Konferenzen wird es dabei um Fragen der maritimen Industrie gehen, die von großer wirtschaftlicher Bedeutung und zugleich rechtswissenschaftlich von brennender Aktualität sind.
Die seit 2008 andauernde Schifffahrtskrise macht den grenzüberschreitenden Charakter von Insolvenzen im maritimen Sektor sichtbar. Wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig ist dieser mit dem Phänomen grenzüberschreitender Insolvenzen bekannt. Die aktuellen Entwicklungen lassen erkennen, welche drängenden Probleme bei der rechtlichen Behandlung grenzüberschreitender Insolvenzen aktuell und perspektivisch bestehen. Ganz grundlegend stellt sich z.B. die Frage, ob die Lösung bestehender Konflikte durch rechtliche Harmonisierung, den Wettbewerb der Gerichtsbarkeiten oder durch privatwirtschaftliche Regelungen erreicht werden kann.

Ein wichtiger politischer Ansatz der Europäischen Union für zukünftiges wirtschaftliches Wachstum in Europa ist Blue Growth, also Wachstum durch innovative Meeresnutzung. Dabei gilt es zu bedenken, dass bereits jetzt erhebliche Konflikte um Ressourcen, Räume und den Schutz der Meere bestehen. Die Beiträge der Tagung sollen vermitteln, wie es um die derzeitigen und zukünftigen Entwicklungspotentiale der Meeresnutzungen insbesondere in Deutschland und Europa bestellt ist, und wie das maritime Recht diese Entwicklungen derzeit steuert und ggf. steuern sollte. Die wirtschaftlichen Entwicklungspotentiale innovativer Nutzungen sollten sich entfalten können. Gleichzeitig muss die Meeresumwelt in einem guten Zustand erhalten bleiben. Der Forschungsverbund hat herausragende Persönlichkeiten aus Deutschland und anderen Nationen gewinnen können, die sich mit diesen Themen aus Sicht der Rechtswissenschaft und der Praxis auseinandersetzen.

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